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Baby-Gesundheit
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1. Dezember 2021

Babys und Regurgitation: Was ist die beste Position?

Man hat ihm gerade die Windeln gewechselt, und schon tauft er sowohl den sauberen Strampler als auch die arme Unglückliche, die ihn gerade hält: es erbricht.

Das ist kein Grund zur Beunruhigung, sondern für Babys ganz normal. Es handelt sich um einen gastroösophagealen Reflux vom Magen in die Speiseröhre, wodurch mit Speichel vermischte Milch austritt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ihr Verdauungssystem noch nicht ausgereift ist.

Was ist die beste Position gegen das Aufstoßen? Darauf gehen wir in den folgenden Abschnitten ein.

Warum leiden Babys an Regurgitation?

Das Aufstoßen ist darauf zurückzuführen, dass sich das Verdauungssystem von Säuglingen noch in der Entwicklung befindet und daher unreif ist.

Hauptverantwortlich für das Aufstoßen ist die Kardia, das Ventil zwischen Magen und Speiseröhre, das sich nach dem Passieren der Nahrung schließt, so dass diese nicht aufsteigen kann. Bei Säuglingen ist der Kardia noch nicht richtig geschlossen, so dass die Milch aufsteigt.

Aus diesem Grund ist Regurgitation in den meisten Fällen nur ein vorübergehendes Problem, das nach einigen Monaten von selbst verschwindet.

Regurgitation tritt in der Regel unmittelbar nach dem Füttern auf, kann aber auch noch einige Stunden später auftreten. Im ersten Fall ist die ausgeschiedene Milch eher flüssig, weil sie noch nicht verdaut wurde, im zweiten Fall ist sie fester und schaumig.

Was ist der Unterschied zwischen Reflux und Regurgitation?

Wir verwechseln häufig Reflux und Regurgitation, indem wir beide Begriffe gleichbedeutend für dasselbe Phänomen verwenden. Dies ist nicht falsch, da Regurgitation immer auch Reflux beinhaltet, aber es ist gut, den Unterschied zwischen den beiden zu verstehen.

Reflux ist der Übergang von Mageninhalt aus dem Magen in die Speiseröhre und kann auch bei Erwachsenen auftreten. Bei Säuglingen ist dies aufgrund ihrer flüssigen Ernährung und der Unreife des gastroösophagealen Systems sehr häufig der Fall.

In den meisten Fällen wird er von einem Aufstoßen begleitet, bei dem Speichel und unverdaute Milch ausgeschieden werden. Der Unterschied besteht also darin, dass im ersten Fall kein Auslaufen geschieht, im Gegensatz zum zweiten Fall.

Babys und Regurgitation: Wann sollte man sich Sorgen machen?

In den meisten Fällen ist Regurgitation ein natürliches Phänomen, das keine Folgen für die Gesundheit des Babys hat. Es ist erst ein Anzeichen für ein Gesundheitsproblem, wenn es zusammen mit anderen Warnzeichen auftritt, wie z. B.:

  • Gewichtsverlust
  • Das Kind wächst nicht so, wie es sollte
  • Erbrechen
  • Reizbarkeit
  • Nahrungsverweigerung

Im Zweifelsfall solltest du deinen Arzt um Rat fragen.

Wie man Regurgitation vermeidet

Die alten "Heilmittel" der Großmütter, wie das Aufstoßen des Babys am Ende der Mahlzeit oder das Liegen des Babys auf der Seite oder sogar auf dem Bauch, sind nicht nur nutzlos, sondern können auch gefährlich für die Gesundheit des Babys sein.

Babys sollten immer auf den Rücken gelegt werden, vor allem um SIDS zu verhindern. Diese Position ist auch im Falle einer Regurgitation nützlich. Wenn sie auf dem Rücken liegen, kann das Erbrochene nicht in die Atemwege gelangen, da die Luftröhre oberhalb des Kehlkopfes liegt.

Welche Mittel gibt es, um Aufstoßen zu vermeiden?

  • Halte das Baby nach dem Füttern mindestens 15 Minuten lang aufrecht
  • Bringe es in eine Schräglage von etwa 30°, um dem gastroösophagealen Reflux entgegenzuwirken. Babywippen und Kinderbetten haben oft verstellbare Rückenlehnen.
  • Versuche, es langsam zu füttern, vielleicht mit ein paar kleinen Pausen.

Anti-Regurgitation Position für das Stillen

Die beste Position zum Stillen, wenn das Baby unter Regurgitation leidet, ist die Koala-Position. Das Baby wird rittlings auf den Oberschenkel oder die Seite der Mutter gelegt, so dass sein Rücken und sein Kopf aufrecht sind.

Diese Position ist bei älteren Kindern, die sich bereits selbstständig aufsetzen können, einfacher, während bei einem Neugeborenen natürlich viel Unterstützung durch die Mutter erforderlich ist.

posizione Koala per allattare con rigurgito

Nächtliche Regurgitation: In welcher Position sollte das Baby schlafen?

Was ist zu tun, wenn das Baby in der Nacht „erbricht“? Dem Aufsteigen der Milch aus der Speiseröhre wirkt man am besten entgegen, indem man das Baby im Bettchen oder der Wiege auf den Rücken legt, so dass sein Oberkörper um etwa 30° geneigt ist.

Viele Kinderbetten und Kinderwagen sind mit einer verstellbaren Rückenlehne ausgestattet. Im Kinderbett können Sie einige Handtücher oder ein Kissen unter die Matratze legen.

Wenn der Kopf und der Rumpf im Verhältnis zum restlichen Körper leicht angehoben sind, ist die Aufnahme von Milch aus dem Magen zwangsläufig reduziert.

Das Baby muss immer auf dem Rücken liegen. Erstens, um das SIDS-Risiko, den plötzlichen Kindstod, zu reduzieren. Zweitens, weil es in der Rückenlage viel schwieriger ist, dass Regurgitation in die Atemwege gelangt. Es ist eine physikalische Angelegenheit: In der Rückenlage befindet sich die Luftröhre (der Kanal, durch den die Luft strömt) oberhalb des Kehlkopfes (der Kanal, der den Mund mit der Speiseröhre verbindet).

Im Gegensatz dazu befindet sich der Verdauungstrakt in Bauchlage oberhalb der Atemwege, und das Aspirationsrisiko steigt im Falle einer Regurgitation.

 

Die Rückenlage ist für Neugeborene am sichersten, zumindest bis sie lernen, sich selbst umzudrehen. Aus diesem Grund empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation, dass Babys immer auf dem Rücken gelagert werden sollten.

Die Rückenlage erhöht das Risiko einer positionellen Plagiozephalie oder eines Flachkopfsyndroms. Möchtest du wissen, wie man sie verhindern oder behandeln kann? Lies die Ratschläge von Dr. Maria Antonietta Bonanno, Expertin für positionelle Plagiozephalie.